Goldman Sachs passt Goldpreisprognose an
Goldman Sachs hat kürzlich seine Prognose für die Goldpreise überarbeitet und sagt nun voraus, dass sie bis zur mitte 2026 3.000 USD pro Unze erreichen könnten. Zunächst zeigte die Prognose, dass dieser Preisrahmen bis Ende dieses Jahres erreichbar sein würde, aber die Marktanalysten haben ihre Einschätzungen angepasst, da sich die finanziellen Bedingungen weiterhin entwickeln.
Markteinflüsse hinter der Revision
Diese Anpassung resultiert maßgeblich aus den Erwartungen hinsichtlich einer möglichen Senkung der Zinssätze durch die Federal Reserve. Die Analysten Lina Thomas und Dan Struven beobachteten, dass die erwartete Linderung der Unsicherheiten, die sich aus den jüngsten US-Wahlen ergeben, eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Marktdynamik gespielt hat.
Trends in der Nachfrage von Einzelhändlern und institutionellen Anlegern
Die Analysten stellten einen merklichen Rückgang der ETF-Liquidität im Dezember des Vorjahres fest, was einen niedrigeren Preisstartpunkt für Gold im Jahr 2023 geschaffen hat. Noch wichtiger ist, dass sie betonten, dass während die Spekulationsnachfrage nach Gold abgenommen hat, dies durch einen signifikanten Anstieg der Goldkäufe von Zentralbanken ausgeglichen wurde.
Käufe von Zentralbanken: ein entscheidender Faktor
Nach Angaben von Goldman Sachs werden die Käufe von Zentralbanken voraussichtlich ein wichtiger Motor für die langfristigen Bewegungen der Goldpreise sein. Die Analysten prognostizieren, dass das durschnittliche monatliche Kaufvolumen von Gold durch diese Banken bis zur mitte 2026 etwa 38 Tonnen erreichen könnte. Dieser Trend hebt die fortdauernde Bedeutung von Gold als strategisches Vermögen in den globalen Reserven hervor.
Fazit
Insgesamt spiegeln die Anpassungen von Goldman Sachs die fortwährenden Veränderungen in der Marktkraft und den Fundamentaldaten der Nachfrage nach Gold wider. Ihre Prognose zeigt nicht nur die anhaltende Widerstandsfähigkeit von Gold als sicheren Hafen inmitten finanzieller Verschiebungen, sondern auch den wachsenden Einfluss der staatlichen Nachfrage auf zukünftige Preisverläufe.
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